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Vous êtes fous!


Die G-20-Staaten setzen sich kein Ziel mehr für einen Abschluss der Doha-Runde. Ein Entwurf der G-20-Abschlusserklärung enthält keine Angaben mehr zum Ende der vor fast neun Jahren begonnenen Verhandlungen. [...] Der kanadische Ministerpräsident Stephen Harper betonte jedoch, Doha sei nicht tot: "Wir müssen über die Zeit einen Weg finden, um zu einem erfolgreichen Abschluss zu kommen."
(derStandard.at)

Um es kopfschüttelnd und mit den Worten Daniel Cohn-Bandits zu sagen: "Vous êtes complètement fous!"

Vous êtes fous! was published on 2010-06-27 by Jürgen Buchinger. it is related to politics, auswuechse des establishments and economy. (permalink)

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WC/CV


WC/CV is a great chance to show an employer that you have the skills and experience required, and that you’re the right person for the job. [...] Fill in the blanks, and put that roll in the company's toilet that you want to work for!
(burakkaynak.com)

by Burak Kaynak

WC/CV was published on 2010-05-29 by juergen. it is related to aus dem leben..., economy and design. (permalink)

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Warum ein Asylrecht in Österreich nicht gerecht sein kann.

Aus aktuelleem Anlass und weil in den Medien, oder zumindest in den Zeitungen gerade viel darüber berichtet wird, weil die einen sagen das Fremdenrecht und dessen Novelle sei Gerecht, human und effizient, die Anderen das Gegenteil und fordern eine Änderung, damit es denn so werde. Nicht wie ein solches sein soll, sondern dass ein Asylrecht zumindest niemals gerecht sein kann, soll hier zum Thema werden. Das Vorhandensein eines Asylrechts zeigt ja zuallererst einmal, dass es, um in Österreich sein zu dürfen (von den Problemen, hierher kommen zu dürfen ganz zu schweigen) einen triftigen Grund braucht. Wieso aber müssen Menschen einen triftigen Grund vorweisen, hier sein zu dürfen? - Weil wir in einem System leben, das darauf aufbaut, dass es uns gut geht und anderen schlecht. Uns, als Bewohner der sogenannten ersten Welt und anderen als Bewohner der von uns so bezeichneten dritten Welt. Nun ist es nicht nur so, dass es uns besser geht und jenen schlechter, sondern, dass es uns besser geht weil es den anderen schlechter geht. Aus diesem Grund wollen viele Menschen hierher. Und um dieses Ungleichgewicht aufrecht zu erhalten muss dies verhindert werden. Deshalb benötigt man eine Aufenthaltserlaubnis für Österreich, wenn man kein Bürger der EU ist, deshalb benötigt man eine Arbeitserlaubnis und deshalb gibt es des Weiteren ein Asylrecht. Um Menschen das Hierbleiben zu ermöglichen, die nicht aus wirtschaftlichen Gründen hier sein wollen und nicht auf Urlaub sondern aus anderen vielleicht sogar viel triftigeren Gründen.

Aber aus welchen eigentlich? Was heißt denn um Asyl ansuchen? Das Wort Asyl leitet sich vom griechischen asylon ab, was bedeutet unberaubt, unverletzt. Menschen, die um Asyl ansuchen, suchen also an, Unverletzte, Unberaubte zu sein. Wollte man dies gewähren, so müsste man allen die darum Ansuchen Asyl, also Unberaubtheit gewähren, außer jenen, die ohnehin keine Probleme haben, in Österreich sein zu dürfen. Denn was die sogenannte erste Welt an der so genannten dritten betreibt ist Raub. Gerecht im Sinne eines radbruchschen, übergesetzlichen Rechts kann also die Notwendigkeit eines Asylrechts und somit ein Asylrecht selbst nie sein.

Aber human. Oder zumindest seinem Zweck entsprechend. Menschen, die in ihrer Heimat verfolgt, unterdrückt, verstümmelt werden und deswegen hierher kommen, die vor etwas fliehen dass in Österreich – wie Frau Fekter schreibt – kaum vorstellbar ist; diese Menschen, die hier Schutz suchen, brauchen vor allem eines, Vertrauen. Denn wenn man einem Asylsuchenden, einem in seinem Land um die Menschlichkeit Betrogenen, bei seiner schutzsuchenden Ankunft mit Misstrauen, und der pauschalen Beschuldigung als zukünftigen Kriminellen entgegentritt, dann hat man ihm Asyl bereits verweigert, auch wenn er vielleicht bleiben darf. Asyl bedeutet nämlich auch Zufluchtsort, Heim, Obdach und darin hat das Gefühl unerwünscht zu sein keinen Platz.

Warum ein Asylrecht in Österreich nicht gerecht sein kann. was published on 2009-10-22 by juergen. it is related to politics, oesterreich, auswuechse der gesellschaft, economy and eu. (permalink)

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the men who burnt a million quid

...are the K Foundation. They actually did burn a million pounds. Why? - They don't even know themselves.

So why did I post it? It's not that I find it that cool to burn one million pound (although I find it cool), what caught my interest were the reactions of people, which were mostly some like


Why didn't they do something good with it?
(people)

As to say help people and so on, the charity thing as Jimmy Cauty calls is. Even more interesting, though, the response of Bill Drummond when it comes to people that starve and would have needed the money:


There's nothing less in the world other than a pile of paper. Us burning that money doesn't mean there's any less loaves of bread in the world or any less apples.
(Dill Drummond)

Ans he's quite right. All the food's there. All the bread, all the apples. The problem is distribution. But when it comes to money we are so caught in our monetary way of thinking that we already seem to think you could even eat money.

K Foundation - Burn A Million Quid (Part 1 of 5) on YouTube
K Foundation - Burn A Million Quid (Interview)(Part 1 of 3) on YouTube

the men who burnt a million quid was published on 2009-05-05 by juergen. it is related to aus dem leben..., auswuechse der gesellschaft, kultur, economy and art. (permalink)

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A bold plan for mass adoption of electric cars

It says one bold plan, but actually it is not that bold but rather kind of realistic and the only way we have.
...and a well done presentation.

A bold plan for mass adoption of electric cars was published on 2009-04-16 by juergen. it is related to politics, travels, economy, science, technology and alternative energy. (permalink)

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Darf ich Ihnen das Einwohnerverzeichnis anbieten?

Der isländische Schriftsteller Einar Mar Gudmundsson schreibt in der Süddeutschen Zeitung über die Auswirkungen der Finanzkrise in seinem Land, oder vielmehr über die Verantwortungslosigkeit der Verantwortlichen. Sehr interessant.


(...)stellen wir die unabdingbare Forderung, wir, die wir nichts haben als uns selbst und unsere Kinder und Enkel, das Eigentum der auf unsere Kosten reich Gewordenen einzufrieren und sie zur Verantwortung zu ziehen. Die Verantwortung, die sie zu tragen vorgaben, war die Begründung für ihre Supergehälter, nun sollte man sie beim Wort nehmen und auf der Verantwortung bestehen. Stattdessen wird ihr Verlust verstaatlicht und das System aufgefordert, eine Untersuchung gegen sich selbst einzuleiten.
(Süddeutsche Zeitung)

Darf ich Ihnen das Einwohnerverzeichnis anbieten? (Süddeutsche Zeitung)

Darf ich Ihnen das Einwohnerverzeichnis anbieten? was published on 2009-02-22 by juergen. it is related to politics, auswuechse der gesellschaft and economy. (permalink)

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Priniting Money

Overread:


Our [the U.S.] Government doesn't have enough spare cash to bail out a lemonade stand
(Peter Schiff)

and


The value of outstanding American Treasury bills now reaches $10.6 trillion, a number sure to increase.
(The New York Times)

Seems like taking a Dollar only makes you poorer since it actually is an I.O.U...

Priniting Money was published on 2009-01-06 by juergen. it is related to auswuechse des establishments, usa and economy. (permalink)

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Es geht uns gut.


Ich bin seit vier Jahren arbeitslos und bekomme seit vier Jahren das gleiche Geld
(nach einem Besucher)

sagte der Mann aus dem Publikum und spontan bemächtigte sich meiner der Gedanke, uns gehe es doch allen eigentlich recht gut. Trotz all der Missstände, die - und das wurde an diesem Abend am Renner-Institut, wo Günter Wallraff einen Vortrag unter anderem über seinen neuesten Streich der Sozialreportage hielt, wieder ganz klar aufgezeigt - zweifelsohne existieren. Denkt man daran, das in anderen Ländern - und ich hatte die Möglichkeit im letzten Jahr in einem davon zu leben und arbeiten - nicht zu arbeiten bedeutet, keinen Lohn zu bekommen, kein Essen, keine Unterkunft, nichts.

Und selbstverständlich bin ich mir bewusst, das nicht alles rund läuft hierzulande, es nicht allen so gut geht wie mir, trotzdem sollte man sich immer wieder einmal bewusst machen, dass das, das uns selbstverständlich ist - oder zu wenig - anderen als Paradies erscheinen muss. Ein Bolivianer hätte, hätte er die Worte des Mannes gehört, wohl nie geglaubt, dass hierbei ein Missstand aufgezeigt werden soll, er hätte es eher für eine Lobeshymne auf den Sozialstaat gehalten.


Ich bin seit vier Jahren arbeitslos und bekomme seit vier Jahren das gleiche Geld
(nach einem Besucher)

Als kleiner Nachtrag und vorgegriffene Replik sozusagen auf Beanstandungen all jener, die sich gezwungen sehen, obigen Text falsch zu verstehen: Natürlich liegt mir nichts ferner als obig Zitiertes als unverschämt oder den Mann als Müßiggänger zu bezeichnen, in einem Staat der seinen Bürgern eine Arbeitslosenunterstützung zugesteht ist klar, dass diese auch inflationsbereinigt sein muss, hieße doch keine Erhöhung realökonomisch eine Senkung, doch gerade der Umstand, dass diese Forderung oder dieser Vorstoß eine Verbesserung anzuregen (beinahe) nur auf verständnisvolle Ohren stößt und die Tatsache, das unser soziales Auffangnetz auch vier Jahre hält allen selbstverständlich ist, ist, denke ich, Grund genug zu meinen, es ginge uns ganz gut.

Es geht uns gut. was published on 2008-12-13 by juergen. it is related to aus dem leben..., politics, philosophisches and economy. (permalink)

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The Bailout.

And this one.

via buffalobeast

The Bailout. was published on 2008-12-10 by juergen. it is related to images, humor, usa and economy. (permalink)

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Entteufelung des technologischen Fortschritts

Letztens habe ich mit einem interessanten Typen zusammengearbeitet - so einem richtigen Hackler. So einem vom alten Schlag, ist bestimmt schon 40 Jahre in der Firma und hat es bestimmt schon 20 Jahre lang satt, was sich auf seinem Gesichtsausdruck auch ablesen lässt. So einer der harten Sorte, für den als arbeitserleichternde Hilfsmittel maximal noch Handschuhe erlaubt sind. Seit kurzem. Und lange Erklärungen fallen genauso wie jegliche Höflichkeitsfloskeln unter jene nicht benötigten Hilfsmittel.

So jemand, der ab dem Einstempeln bei der Stempeluhr nur noch denkt "6i muas wean!" und auch genau so eine Laune hat. Aber seinen Job macht er gut. So gut, dass in der 2ten Generation seine Kinder wohl mit magnetischen Greifzangen statt Händen auf die Welt kommen würden, der Evolution wegen.

Kein Wunder aber, wird man in so einer Fabrik der Massenfertigung als Arbeiter doch zur Maschine degradiert. Der Arbeitsplatz angepasst den Abmessungen des menschlichen Arbeitsroboters. Mit anziehbaren Handmagneten werden die körperlichen Unzulänglichkeiten den industriellen Anforderungen angepasst. Und während man also physisch in seine Maschinenrolle gedrängt wird, fügt man sich langsam auch psychisch in selbige Rolle: Die Umgebungslautstärke lässt ein Arbeiten nur mit Gehörschutz zu, was die interkollegiale Kommunikation auf ein Minimum beschränkt (das heißt, zwei Minuten um die Arbeitsanwesungen zu erklären).

Acht Stunden am Tag also, arbeiten in einem sowohl psychisch wie physisch die eigene Industrialisierung - sprich Vermaschinlichung, also umgekehrt Entmenschlichung - suggerierendem Ambiente. Dass so eine Beschäftigung bereits nach kürzerer Zeit vor allem körperliche Schäden oder zumindest Unannehmlichkeiten - schon durch die dauernde Wiederholung kurzer Bewegungsabläufe, Verletzungen also gar nicht berücksichtigend - aber nach längerer Zeit sicherlich auch psychische Veränderungen mit sich bringt, ist offensichtlich.

Jetzt wird aber des öfteren postuliert, der Fortschritt, die Industrialisierung sei nicht unbedingt gut, sondern vielmehr fraglich, werden doch durch die stetige Weiterentwicklung der Technik viele menschliche Arbeitskräfte ersetzt durch Maschinen, Arbeitsplätze somit abgebaut. Auch wo ich gerade arbeite, tritt dieses Phänomen auf, es gibt zum Beispiel Roboter, die Blechplatten aus Pressen nehmen und in andere schlichten, also genau die Arbeit übernehmen, die sonst die Arbeiter machen. Obige Erläuterungen und die eigene Erfahrung berücksichtigend, kann man sagen, es ist nur wünschenswert, dass solche Arbeitsplätze ersetzt und weiters von Maschinen bedient werden. Ich denke, nach bisher geschriebenem, eine Arbeit, die eine Maschine ebenfalls verrichten könnte, sollte nicht von einem Menschen verrichtet werden.

Hier wird das Argument der Arbeitsplatzsicherung gebracht werden. Der zukünftige Arbeitsmarkt wird früher oder später - der Fortschritt ist ohnehin nicht aufzuhalten - keine "Arbeiter"-Jobs mehr bieten - die Arbeit der Zukunft wird im Kopf verrichtet. Beziehungsweise im Umgang mit Menschen. Was also in Zukunft von Menschen gemacht werden wird - und auch sollte, ausnahmslos - sind Jobs, die geistige Arbeit, Kreativität und/oder Kundenkontakt verlangen. Alles, das Maschinen nicht können, Menschen dafür umso besser, Dinge, die zu tun, Menschen sogar ein Bedürfnis haben. Die Interaktion mit Menschen und das kreative, also schöpferische Tun.

Und wo sollen diese Jobs geschaffen werden? - Ganz einfach. Der Abbau jeglicher Jobs, die nur körperliche Arbeit verlangen, wird nicht nur ein gesteigertes Angebot an (nunmehr psychischer oder sozialer statt physischer) Arbeitskraft bieten, sondern auch eine um das selbe Maß gesteigerte Nachfrage nach all jenen Produkten geistiger Arbeit und Kreativität, also nach einem großen, breit gefächertem Angebot an Kultur, Büchern, Filmen, Theaterstücken, ...

Warum? - Die Menschen, die heute noch müde und ausgebrannt aus der Arbeit kommen und aufgrund mangelnder Energien für Anderes sich nur berieseln lassen (wollen) von einem stupiden und deshalb keinerlei Aufmerksamkeit oder Anstrengung fordernden Fernsehprogramm, werden diese Energien dann schon haben. Energien um zu Lesen, ins Theater zu gehen, anspruchsvolle Filmproduktionen zu sehen... werden also konsumwillig sein für das Angebot an Produkten geistiger Arbeit und Kreativität. Und um ebendies alles zu vertreiben werden weitere Arbeitskräfte im Bereich Kundenkontakt und Promotion, Verbreitung benötigt.

Durch den Abbau jener rein physischen Arbeitsplätze also, der durch den Technologiefortschritt und seine Entteufelung als Arbeitsplatzvernichter vonstatten gehen muss, wird somit nicht nur der Arbeitsmarkt eine gravierende Änderung erfahren, sondern die ganze Gesellschaft. Wo jetzt Trivialkultur herrscht und das hervorbringt, was wir zur Zeit im Fernsehen und gewissen Boulevardprintmedien sehen, wird eine breit gefächerte, ernstzunehmende Kulturlandschaft entstehen, die endlich die Wahr- und Wichtignehmung in breiten Bevölkerungsschichten erfahren wird, die vielen Kulturprodukten heute noch verwährt wird.

Das diese Änderung nicht von heute auf morgen passieren wird, es aus systemimmanenten Gründen gar nicht kann, ist klar. Das sie passieren wird aber ebenso, der technologische Fortschritt ist nicht aufzuhalten. Das wir ihn aber forcieren sollten - und alle seine arbeitsmärktlichen Konsequenzen -, das ist leider noch nicht so klar.

Entteufelung des technologischen Fortschritts was published on 2008-07-01 by juergen. it is related to aus dem leben..., economy, philosophisches and arbeit. (permalink)

comments

no topic
published on 05.07.2008 by christian feingold

ich halte deine überlegungen in bezug auf die maschinelle umformbarkeit von bisher durch menschenhand verrichteten arbeitsabläufen für realistisch und ehrbar in der absicht, den vielerorts nostalgisch verklärenden, sich in fingierte goldene zeitalter verstrickenden und somit in die leere kritisierenden meinungen gegen den strich zu bürsten. in ihrer aversion und unsicherheit gegenüber einer zukunft, die sich zu jeder zeit ausschließlich in den erwartungen und intentionen der köpfe der gegenwart widerspiegelt, stemmen sich jene mit aller gewalt gegen den wind des zukunftgedankens und finden in ihrer verzweiflung keinen besseren oppositionsstandpunkt, als den wind in ihrer vorstellung dorthin wehen zu lassen, woher er kommt - und das ist absurd und illusorisch.
genauso absurd und illusorisch wäre es, dem strom vorauseilen zu wollen, um seinen lauf zu kennen ehe er selbst ihm folgt. der lauf der geschichte ist rückblickend immer ein logischer, nach regeln sich richtender notwendiger, in dessen strang jede faser den vorhof für eine andere bildet (und auch die vergangenheit repräsentiert sich uns nur über ihre dokumente in der gegenwart - wie vollkommen oder mangelhaft diese auch sein mögen). unser blick auf das bevorstehende ist allerdings gerade einmal auf einzelne solcher fädchen beschränkt und auch in deren ansehung fragiler als uns lieb ist. von deren anknüpfenden vortsätzen zu sprechen gleicht einer traumdeutung; die jedoch  in ihrer darbietung bereits ein winziges grad an realität, an möglichkeit erhält, der ihr anders nicht zukäme.

worauf ich hinaus will: betrachtet man den verlauf der zeit und sämtliche entwicklungen der gesellschaft  wie einen bach, dessen herkunft sich einigermaßen klar (aber auch nicht vollständig!) erkunden lässt und schließt aus dieser relativen kenntnis auf die viel ungewissere destination indem man annimmt, der bach kehre dahin zurück woraus er entspringt; wer derart denkt, dem wird man recht leicht naivität unterstellen können. da nimmt sich ein solcher, der   mittels der ihm innerhalb seines horizont gegebenen daten über jenen hinaus berichten will schon um vieles vernünftiger aus. dass all diese visionen letztlich noch weit ungewisser, wenn auch schwieriger (ja sogar überhaupt nicht) zu widerlegen sind als jene, die das in seiner ursprünglichen form unwiederbringliche beinhalten,  darf man dabei nicht übersehen. hinsichtlich der zunehmenden maschinisierung am orte bisheriger manueller tätigkeit halte ich deine bewertung der zukunft aus der optik der gegenwart für tragfähig, was die idee einer auf kreativität und mental verrichteter arbeit, als letzte genuin vom menschen hervorgebrachte leistung angeht, halte ich diese für überschwänglich in ihrem vorgriff und ihrem anspruch auf universalität für eine ganze gesellschaft.

zum glück werden wir in zukunft (und dieser ausblick gründet auf starken indizien innerhalb unseres erfahrungshorizontes) ausreichend gelegenheit haben, uns fragen von dieser art im rahmen unserer wohngemeinschaft eingehender zu widmen.

es grüßt und lobt dich für deinen trotz meiner kleinen anmerkung sehr gelungenen text,

krzysztof szelsky

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Weltspitzeneinkommen in einem Jahr verdoppelt

Verdiente der weltbestbezahlte Manager im Jahr 2005 noch 1,5 Milliarden US-Dollar und im Jahr 2006 zwei Milliarden US-Dollar, so sprang diese Marke im Jahr 2007 schon auf 3,7 Milliarden US-Dollar. Das sind bei einer 40-Stunden-Woche und 2 Wochen Urlaub pro Jahr ein Stundenlohn von 1,85 Millionen US-Dollar oder ein Minutenlohn von 30.000 US-Dollar oder ein Sekundenlohn von 500 US-Dollar.

Weltspitzeneinkommen in einem Jahr verdoppelt was published on 2008-04-23 by juergen. it is related to auswuechse der gesellschaft and economy. (permalink)

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Hi, hi, hi... Dollars.

*filthy grin*

Dollar hits record low against euro (Seattle Times Newspaper)

The good thing is... this will go on. The disastrous fate of the dollar is, that it was such a strong currency that means, many, many people trustet it... - and helped it grow. All these are startig to doubt now. Banks in Bolivia advise to save money in Euros, Brasil changes Yen directly, at the Taj Mahal in India the government implemented a rupees-only policy...

It started with the Oil stock exchange and as I yet said, it's going on and on...

Hi, hi, hi... Dollars. was published on 2008-03-15 by juergen. it is related to economy. (permalink)

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about
I study art history and do like it.
I take photos: http://wookie.tk
I blog.
I twitter: http://twitter.com/ishmael
I go out.
I am awesome.
I hang around in the park on sunny days.
If I may bring me to do sports... I do sports
I travel.
I snowboard.
I do backcountry skiing and alpine touring.
I dance.
I listen to music.
I watch movies if they're cleverly done.
I like design stuff if function follows form.
I read.
I paint.
I dabble in stop-motion-videos: http://vimeo.com/differentvideos
I am Juergen Buchinger and this is my personal weblog.
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Now with the red squares it's pretty much the same—click to open, click to close.

If you open "archive" or "tags" and click on a date or a tag, you'll find a filter applied (in a pink box) which you can remove by clicking—as we are accustomed to—on the 'x' in the upper right.

Allright, everything else shoud be even more self-explaining.

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