“ Die Kunst hat sich vom Alltag entfernt und wunderbare Meisterwerke geschaffen, und der von ihr verlassene Alltag hat sich mit in jeder Hinsicht scheußlichen Gegenständen gefüllt. Während wir in Kunstgalerien Meisterwerke der Malerei und Skulptur bewundern, leben wir umgeben von Dingen, die unbequem in der Form, falsch vom verwendeten Material und ihrer Bestimmung nicht entsprechend sind, kurz, unkonstruktiv, wie man heute sagt. (Nikolaj Tarabukin, Von der Staffelei zur Maschine, in: Boris Groys/Aage Hansen-Löve, Am Nullpunkt. Positionen der russischen Avantgarde, Frankfurt am Main 2005, S.435-436.)
Die Kunst hat sich vom Alltag entfernt... was published on 2010-09-01 by Jürgen Buchinger. it is related to aus dem leben..., art and design. (permalink)
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MuMoK Vienna
I also paid a visit to the MuMoK in Vienna and because of my current mental constitution I am not going to judge any piece of art or any exhibition there but in one way: It's fun to take photos there. Unfortunately I just had my cell phone cam, but anyway:
MuMoK Vienna was published on 2010-08-28 by Jürgen Buchinger. it is related to images, art and museum. (permalink)
We didn't have much time to spend in it because we would not stand one hour in queue to get in and therefore arrived just about 1.5h before closing time. But it was enough to get an insight and I would say it seemed like the perfect playground for ambitious curators.
Jaja, wir kennen es alle, es naht wieder mal ein neues Semester und somit auch die Zeit, sich einen Stundenplan zusammen zu stellen. Menschen, die - wie ich - sich Termine generell nicht merken können und für die obendrein - wie für mich - ein guter, alter, handschriftlich geführter Kalender aus welchen Gründen auch immer nicht in Frage kommt, heißt das wieder einmal alle Termine elendig langwierig in MS Outlook, Evolution oder iCal einzutippen.
Diese Arbeit wäre wunderbar unnötig, würde die UNI-Wien sich bequemen, eine Möglichkeit zu bieten, die Lehrveranstaltungstermine als iCalendar-Dateien exportieren lässt. Tut sie aber nicht. Zumindest bisher. Zumindest so weit ich weiß. Nun habe ich also beschlossen, meiner Alma Mater etwas unter die Arme zu greifen und diese Funktion zu implementieren.
Da die UNI aber nichts davon weiß, so muss man einen kleinen Umweg gehen und das Vorlesungsverzeichnis nicht wie gewohnt sondern via
aufrufen. Das sieht dann ganz wie immer aus und man kann seine Fakultät wählen. Dann sieht man seine Lehrveranstaltungen wie gewohnt, nur mit einem kleinen Unterschied, neben den Titeln sieht man nun einen kleinen Link, etwa so: [iCal].
Klickt man darauf, so wird eine *.ics Datei heruntergeladen, die man nun öffnen kann und in der kompatiblen Organizersoftware seiner Wahl importieren. Ohne langes Herumtippen. Nicht nötig mir zu danken, habe ich gerne gemacht.
Ein paar Dinge - keine Haken, lediglich Anmerkungen - gibt's allerdings noch:
Die exportierten Dateien sind RFC 5545 konform und wurden erfolgreich getestet mit MS Outlook 2002 und Google Calendar; grundsätzlich sollten sie mit allen diesen Standard verwendenden Programmen funktionieren.
Bei normal wöchentlichen Terminen geht alles easy, bei geblockten Lehrveranstaltungen ist es etwas umständlicher, man muss sich die einzelnen Blocks oder Serien auch einzeln herunterladen.
Der Vollständigkeit halber sollte ich vielleicht sagen, dass ich, wiewohl ich die Exportierung eingehend getestet habe und auf ihre Richtigkeit hin überprüft, keine Gewähr auf diese gebe. Ein kurzer Blick auf die Terminfolge kann also niemals schaden, sollte irgendjemand Fehler entdecken, so bitte ich darum, mir diese mitzuteilen, ich werde versuchen sie zu beheben und sie hier bekannt geben. Man kann mir allerdings auch Bescheid sagen, wenn alles super funktioniert hat.
So weit so gut, dann viel Spaß beim Stundenplan machen!
VLVZ mit iCalendar-Export-Funktion? was published on 2010-07-28 by Juergen Buchinger. it is related to uni and programming. (permalink)
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Damián Ortega
Controller of the Universe Damián Ortega, 2007 found tools, stainless steel wire, 285 x 405 x 455 cm
I'd like to say something about Damián Ortega, because he's really done some astonishing artwork.
“ Damián Ortega was born in 1967 in Mexico City and currently lives and works in Berlin, Germany. He has exhibited internationally including solo exhibitions at the Institute of Contemporary Art, Boston (2009), the Centre Pompidou, Paris (2008), the Ikon Gallery, Birmingham (2007) the Gallery at REDCAT and the Museum of Contemporary Art, Los Angeles (2005), Tate Modern, London (2005), Museu da Arte Pampulha, Belo Horizonte, Brazil (2005), Kunsthalle Basel (2004) and Institute of Contemporary Art, Philadelphia (2002). Group exhibitions include the São Paulo Biennial (2006), Made in Mexico, Institute of Contemporary Art, Boston (2003) and the 50th Venice Biennale (2003). (whitecube.com)
Damián Ortega was published on 2010-07-14 by Juergen Buchinger. it is related to art and images. (permalink)
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Vous êtes fous!
“ Die G-20-Staaten setzen sich kein Ziel mehr für einen Abschluss der Doha-Runde. Ein Entwurf der G-20-Abschlusserklärung enthält keine Angaben mehr zum Ende der vor fast neun Jahren begonnenen Verhandlungen. [...] Der kanadische Ministerpräsident Stephen Harper betonte jedoch, Doha sei nicht tot: "Wir müssen über die Zeit einen Weg finden, um zu einem erfolgreichen Abschluss zu kommen." (derStandard.at)
Um es kopfschüttelnd und mit den Worten Daniel Cohn-Bandits zu sagen: "Vous êtes complètement fous!"
Alle seid ihr recht herzlich eingeladen, die Weiberner Vorlesungen zu besuchen, wo drei Studienkolleginnen und ich darüber reden werden, was uns dieses Semester fachlich so beschäftigt hat:
Jürgen Buchinger: "Ekstatische Bilder. Das Problem der Perspektive bei Caravaggio"
Astrid Exner: "Stereographie als immersives Bildmedium, oder Wie Oliver Wendell Holmes 1859 Virtual Reality voraussagte“
Hannah Bruckmüller: "Zwischen Präsentation und Produktion. Standpunkte zeitgenössischer KünstlerInnen zum White Cube"
Lynette M. Mayer: "Robert Ryman. Malerei nach dem Ende der Malerei"
Auf www.mufuku.weibern.at gibt's weitere Informationen und hier den Link zum Facebook-Event, damit auch alle eure Freunde wissen, dass ihr kommt. Wenn ihr kommt. Herzlich eingeladen seid ihr hiermit.
Weiberner Vorlesungen was published on 2010-06-14 by Juergen Buchinger. it is related to art history. (permalink)
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***** ****** ist dumm.
Normalerweise würde ich ja nicht sagen dieser oder jener Politiker in Österreich ist dumm. Wiewohl ich die Meinung der wenigsten teile so bin ich doch immer gewillt zu denken, sie würden mit ihren Aussagen und Vorschlägen, so idiotisch sie auch sein mögen, ein Ziel verfolgen. Sei es auch ein rein populistisches, der Versuch irgendwie wieder mit seinen Lieblingsthemen in die Medien zu kommen, et cetera. Das alles macht ja - vom Standpunkt eines Politikers in unserer sogenannten Demokratie, wo alles darauf hinausläuft dass Politiker das tun, was für sie am wahrscheinlichsten eine Wiederwahl bedeutet - perfekten Sinn.
Wenn aber dieser Versuch, sich in der Nähe mittlerweile traditionell wichtiger - für die Wiederwahl - Themen zu positionieren so groteske Formen annimmt wie zur Zeit, dann ist es schon mal an der Zeit zu sagen, ***** ****** und ********* ***** sind dumm.
Nicht so sehr, weil sie mit diesem Schauspiel zeigen, dass sie es sind, sondern, weil sie damit ja auch uns, den Bürgern, unterstellen dumm zu sein. Wenn man nämlich meint, sich mit solchen Schlagzeilen (und in einer solchen Art und Weise - aber dass sich Politiker hierzulande Vorschläge am liebsten über Massenmedien unterbreiten scheint ja mittlerweile gelebte Praxis) als Garant für Sicherheit - oder was auch immer dahinter stehen soll - positionieren zu können, muss man denken, dass die Wähler in diesem Land sehr dumm sind.
Wie du mir, so ich dir also. Natürlich mache ich es dann nicht, übermale die Namen mit Sternchen, alles andere hieße ja, sich dem Niveau eben jener Protagonisten der hiesigen Politik anzupassen. Und wäre ja auch unfair den anderen gegenüber, die genauso unfähig sind und dann hier nicht genannt werden würden. Eine Nennung weniger als die anderen - das würde doch nur zu weiteren aufmerksamkeitsheischenden Dummheiten führen.
“ ... Vous devriez être condamnée à mort, vous serez condamnée à la solitude.» Il s'arrêta, but son verre de vin d'un trait. Paule n'avait pas bronché. «Affreuse condamnation, dit-elle en souriant. - La pire, dit-il. Je ne vois rien de pire, ni de plus inévitable. Rien ne me fait plus peur. Comme à tout le monde, d'ailleurs. Mais personne ne l'avoue. Moi, j'ai envie de le hurler par moments: j'ai peur, j'ai peur, aimez-moi. - Moi aussi», dit-elle, comme malgré elle. (Françoise Sagan, Aimez-vous Brahms..., hg. v. Helga Zoch, Stuttgart 2005, S. 37.)
aimez-moi! was published on 2010-05-29 by Jürgen Buchinger. it is related to literatur. (permalink)
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Concrete Art
We all heard about concrete art. We would think about lines and colors and so on, but whilst actually hardly anything could be more concrete, most of us probalby never imagined croncrete art like this:
Two Untitled Concrete Paintings Andrew Lewicki, 2006 concrete, 24" x 48" x 2" each
Concrete Art was published on 2010-05-29 by Jürgen Buchinger. it is related to art. (permalink)
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Al pueblo de Austria: Queridos hermanos, queridas hermanas!
De vez en cuando uno tiene que leer los manifiestos Zapatista solo para asegurarse que aún los hay. Y para sentir ese viento de la revolución que casi vence a uno y casi le convence de hacerse guerrillero dentro de la selva mexicana. Pero es tan lejos la selva. Y acá no hay que por luchar salvo contra un tal Strache o una tal Rosenkranz que ya se son descalificando por si mismo. Y acá se lucha en los grandes calles y las plazas; y con música y fiesta. Que pena por los revolucionarios regionales, incluso que se impide el vuelo hasta allí por no gravar al medio ambiente.
Así que éso es porque de vez en cuando uno va leyendo los manifiestos Zapatista y por lo menos siente el viento de la gran revolución, de la verdadera lucha por techo, tierra, trabajo, pan, salud, educación, independencia, democracia, libertad.
paintranche.com writes it's an ad campaign for Siemens Art by McCann Erickson and I haven't had the mind or the time to revise that yet, so I just leave that standing here.
Anyway, great advertisement!
Leave your comfort, go to an art gallery was published on 2010-05-29 by juergen. it is related to advertisment, art and images. (permalink)
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Schläft ein Lied in allen Dingen...
Und wenn wir über Kunstwerke reden, den Diskurs über ein Gemälde entfachen, uns in – wissenschaftlich fundierten, belegbaren, aber doch nur – Spekulationen über ein Gemälde ergehen, solange, bis vielleicht einmal eine solche Spekulation, die sie noch immer ist, zu einer Deutung wird, einer anerkannten – zweifellos aber nie unwidersprochenen – die dann ein Gemälde – vom Künstler intendiert oder nicht – plötzlich wirklich jetzt dies und jenes bedeuten lässt, das heißt nicht die Linien und die Farben auf einer gewissen Oberfläche für den Genuss, den es [das Sprechen darüber] verschafft, sterben zu lassen, oder wie in Poussins kolportiertem Ausspruch über Caravaggio die Malerei zerstören, nicht wie in Rilkes Gedicht die Dinge umbringen, heißt nicht, die Malerei vernichten, töten, sondern ganz im Gegenteil, heißt sie beleben, heißt – mit Eichendorff – sie singen machen.
Zitate (kursiviert) nach Reihenfolge des Erscheinens: Louis Marin, Die Malerei zerstören, Berlin 2003, S. 19. André Félibien, Entretiens sur les Vies et sur les Ouvrages des plus Excellens Peintres Anciens et Modernes avec la Vie des Architectes[…], zitiert nach Marin 2003, S. 252. Rainer Maria Rilke, Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort. Joseph von Eichendorff, Wünschelrute.
Hans Hemmert took some cool photos, viewable along with the work of three other artists which I have not quite discovered yet (that reminds me of Erwin Wurm), but which seem to do some interesting stuff too, on ingesidee.de. It's worth a look, as far as I'm concerned.
Hans Hemmert was published on 2010-05-29 by juergen. it is related to art and photography. (permalink)
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WC/CV
“ WC/CV is a great chance to show an employer that you have the skills and experience required, and that you’re the right person for the job. [...] Fill in the blanks, and put that roll in the company's toilet that you want to work for! (burakkaynak.com)
How they call "Eskimo" (or whatever name you may know it under) in Slovakia, a "Complex ticket service", colorful roofs and fake windows and one sugar-iced-fairy-tale-castle like church.
I have also seen this in Bratislava was published on 2010-05-29 by juergen. it is related to travels and images. (permalink)
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«Je suis là!»
One profound short film by Jérémy Clapin awarded with a long list of prizes that all are surely well-deserved.
«Je suis là!» was published on 2009-11-16 by juergen. it is related to film and psychology. (permalink)
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about
I study art history and do like it. I take photos: http://wookie.tk I blog. I twitter: http://twitter.com/ishmael I go out. I am awesome. I hang around in the park on sunny days. If I may bring me to do sports... I do sports I travel. I snowboard. I do backcountry skiing and alpine touring. I dance. I listen to music. I watch movies if they're cleverly done. I like design stuff if function follows form. I read. I paint. I dabble in stop-motion-videos: http://vimeo.com/differentvideos I am Juergen Buchinger and this is my personal weblog.
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It's pretty easy: Click on a topic (that's the white words in the blue squares) to open the respective article and re-click the topic, to close it again.
Now with the red squares it's pretty much the same—click to open, click to close.
If you open "archive" or "tags" and click on a date or a tag, you'll find a filter applied (in a pink box) which you can remove by clicking—as we are accustomed to—on the 'x' in the upper right.
Allright, everything else shoud be even more self-explaining.
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