| Mittelalterliche ZahlenmystikOh, wie ich es liebe... “ Die fünfzehn Vaterunser sind die fünfzehn Augenblicke der Passion, die 150 Aves sind die Psalmen. Sie bedeuten aber noch viel mehr. Indem man die elf Himmelssphären samt den vier Elementen mit den zehn Kategorien: substantia, qualitas, quantitas usw. multipliziert, erhält man 150 habitudines naturales; desgleichen 150 habitudines morales, wenn man die zehn Gebote mit fünfzehn Tugenden multipliziert: die drei theologalen, die vier kardinalen, die sieben kapitalen Tugenden, das sind vierzehn; „restant duae: religio et poenitentia“; nun ist eine zu viel da, aber die Kardinaltugend temperantia entspricht der Kardinaltugend abstinentia, es blieben also fünfzehn übrig. Jede dieser fünfzehn Tugenden ist eine Königin, die ihr Brautbett in einem der Abschnitte des Vaterunser hat. Jedes der Worte des rupis angelica, die sie selbst ist; jedes Wort vertreibt eine Sünde oder das Tier, das diese Sünde verkörpert. Diese Worte sind außerdem Zweige eines Baumes voller Früchte, in dem alle Seligen sitzen und die untersten Stufen einer Treppe...
close / add comment | Der intrinsische Wert der Freiheit personaler Autonomie“ Wo nicht der eigene Charakter, sondern Tradition oder Sitten anderer Leute die Lebensregeln aufstellen, da fehlt es an einem der hauptsächlichsten Bestandteile des menschlichen Glücks, ja dem wichtigstem Bestandteil individuellen und sozialen Fortschritts.
close / add comment | You fuckin' Kant!Q: Wer findet den Fehler? “ Denn alle Handlungen, die es in dieser Absicht auszuüben hat, und die ganze Regel seines Verhaltens würden ihm weit genauer durch Instinkt vorgezeichnet, und jener Zweck weit sicherer dadurch haben erhalten werden können, als es jemals durch Vernunft geschehen kann, und, sollte diese ja obendrein dem begünstigten Geschöpf erteilt worden sein, so würde sie ihm nur dazu haben dienen müssen, um über die glückliche Anlage seiner Natur Betrachtungen anzustellen, sie zu bewundern, sich ihrer zu erfreuen und der wohltätigen Ursache dafür dankbar zu sein, nicht aber, um sein Begehrungsvermögen jener schwachen und trüglichen Leitung zu unterwerfen und in der Naturabsicht zu pfuschen; mit einem Worte, sie würde verhütet haben, daß Vernunft nicht in praktischem Gebrauch ausschlüge und die Vermessenheit hätte, mit ihren schwachen Einsichten ihr selbst den Entwurf der Glückseligkeit und der Mittel, dazu zu gelangen, auszudenken; die Natur würde nicht allein die Wahl der Zwecke, sondern auch der Mittel selbst übernommen, und beide mit weiser Vorsorge lediglich dem Instinkte anvertraut haben.
A: 162 Wörter, 1 Satz. close / add comment | Facts †“ There are all kinds of studies out there. There is more than enough information to make any case you want to make. There may be a preponderance of evidence and there are communities that decide something is a fact, but there are enough facts that people who are opposed to that claim have their own facts to rely on.
Facts is dead. close / add comment | Hobbes“ Die Natur hat die Menschen in den körperlichen und geistigen Fähigkeiten so gleich geschaffen, dass sich zwar zuweilen einer finden lassen mag, der offensichtlich von grösserer Körperkraft oder schnellerem Auffassungsvermögen ist als ein anderer; jedoch wenn man alles zusammenrechnet, ist der Unterschied zwischen Mensch und Mensch nicht so beträchtlich, dass ein Mensch daraufhin irgendeinen Vorteil für sich fordern kann, auf den ein anderer nicht so gut wie er Anspruch hätte.
close / add comment | Stilblüten und kulturelle DifferenzenJa, es ist schon irgendwie lustig hier. Irgendwer sagte mal (oder so ähnlich)
“ Die Österreicher unterscheiden sich von den Deutschen durch die gemeinsame Sprache.
Als ich letztens im Hafen Joggen war, erkannte ich, dass wir mit den Schweizern eine mindestens genauso unterschiedliche gemeinsame Sprache haben:

Bleibt noch die Frage: Stilblüte oder tatsächlich kulturelle Differenz? close / add comment | Zur Demokratie
close / add comment | Book: Sekunde durch Hirn Melchior Vischer
Sekunde durch Hirn. Ein unglaublich schnell rotierender Roman
Autor Melchior Vischer studierte Germanistik, Kunstgeschichte, Philosophie und Mathematik in Prag, 1920 debütierte er mit Sekunde durch Hirn. Ein unheimlich schnell rotierender Roman und wurde damit zu einem der wichtigsten Vertreter des Dadaismus in Prag. Er war mit Franz Kafka, Tristan Tzara und Ernst Weiß befreundet, in Kontakt mit Alfred Döblin und Robert Musil. Über Tzara lernte Vischer Francis Picabia kennen, der einige Gedichte von Vischer veröffentlichen wollte. Bevor er sich1927 in Berlin niederließ arbeitete Vischer als Dramaturg und Regisseur in verschiedenen deutschen Städten. Er konnte keine größeren Erfolge mehr verbuchen und hielt sich als Auftragsschreiber von Fortsetzungsromanen, Jugendbüchern und als Lohnschreiber für Zeitungen über Wasser. Am 21. April 1975 starb Melchior Vischer im Alter von 80 Jahren in Berlin. Synopsis “ Nun zum Traum: Ich saß an einem Sumpf und dachte an die Hure Kunst. Da fiel vom Himmel Blitz, zischte tief. — Schön! sagte ich. — Scheußlich quakte ein Frosch. Und doch haben wir beide Gemeinsames, beide leben wir, jener vielleicht viereckig, ich aber rund, vielleicht. Plötzlich drehte sich irgendwo in meinem Gehirnkino eine Kurbel. Ich sah anders. Schuppen fielen: durch Jahrtausende sah ich frei: Kunst ist, wenn schon nicht ein Vorurteil, so doch immer eine Privatansicht, stolzierte mir dieser bedenkliche Gedanke bedeutend durch das wirre Straßennetz meines wassersüchtigen Hirns, ehe ich in und durch Sumpf sank und mich übel vergurgelte, daß ich noch Jahrhunderte lang daran mich erbrach. Ein Äro, von französischem Siegesoffizier begattet, vergewaltigte Luft. Ein Vogel sang. Und ein Frosch zwitscherte.
Kurz: Absolute Leseempfehlung. close / add comment | Nos relations avec autrui“ On ne pourra jamais déterminer avec certitude dans quelle mesure nos relations avec autrui sont le résultat de nos sentiments, de notre amour ou non-amour, de notre bienveillance ou haine, et dans quelle mesure elles sont d'avance conditionnées par les rapports de force entre individus.
close / add comment | Die wundersamen Wege FacebooksWir kennen das ja alle: Facebook schlägt uns irgendwelche Leute vor die wir von irgendwoher noch kennen, aber die eigentlich – nicht nur räumlich – denkbar weit von uns entfernt sind. Normalerweise kann man sich nach kurzer Recherche oder zurückdenken, oder einfach nachdem man die friends in common angesehen hat ausmalen, wieso Facebook das machte. Erschreckend ist dann nur mehr dass es das auch tut.
Nun trägt es sich aber zu, dass Facebook mir Frau Waltraud M. als Freundin vorschlägt. Frau Waltraud M. muss etwas über 65 Jahre alt sein, ist in Pension und lebt in Salzburg. Das kann ich aus ihrem öffentlichen Profil erfahren. Sie postet keine ähnlichen Sachen wie ich, liked nicht die gleichen Groups oder Pages und auch sonst haben wir eigentlich nichts in common. Es wäre einfach ein verirrter Vorschlag Facebooks, ein Fehler im Algorithmus, oder eine Anhäufung von Zufällen, die Waltraud M. für Facebook als für mich interessant erscheinen lässt und weiter nichts. Ich hätte den Vorschlag (wie ohnehin alle, die Facebook mir macht) überhaupt erst gar nicht bemerkt.
Der Grund, warum mir ihr Name doch ins Auge gestochen ist, warum ich doch darauf aufmerksam geworden bin und nun sogar das hier darüber schreibe ist folgender: Bis vor einigen Jahren hat unsere Familie noch die schöne Tradition gepflegt gemeinsam auf Schiurlaub zu fahren und in den Jahren 1995–2003 mieteten wir dazu ein großes Haus direkt in Bad Hofgastein für uns und die Familie meiner Taufpatin. Die Vermieterin, mit der ich wohl kaum je ein Wort gewechselt habe, war eben jene Frau Waltraud M. Im Jahr 2004 konnten wir dieses Haus aus verschiedenen Gründen nicht mehr mieten und auch seither hatten wir alle keinen Kontakt mehr zu Frau Waltraud M.
Wieso erscheint sie plötzlich in meinem Dunstkreis auf Facebook? Wieso wird sie mir als Freundin Vorgeschlagen? – Ein Anhäufung von Zufällen? Oder ein komplexer Suchalgorithmus, der sich durch alle Sphären des Internets wälzt und unvorstellbare Datenmengen aus unglaublich weit verzweigten Quellen durchforstet, nur um mir meine noch unbekannten Freunde näher zu bringen? close / add comment | Wake up!“ Avec le programme FAST (« technologie de surveillance des attributs futurs »), les Américains souhaitent repérer à leur insu les individus ayant l’intention de commettre un délit, en développant des capteurs mesurant, à distance, le rythme cardiaque des personnes passant aux points de contrôle, les contractions des pupilles, la température du visage, les expressions faciales...
Avec les mots de Rage Against the Machine:
“ Through counter-intelligence it should be possible to
Pinpoint potential trouble-makers
and neutralize them,
neutralize them,
neutralize them...
Wake up!
close / add comment | FasnachtDa war ich also, kurz vor vier Uhr morgens am Spalenberg (also mitten in der Stadt) und erwartete den beginn der drei Tage dauernden Festlichkeiten. Wir hatten die Nacht in einem Club ausgeharrt und uns dann bis hierher durchgekämpft, durch bereits wartende Menschenmassen, man würde hier gut sehen, hieß es. Pünktlich – noch ist nicht der Ausnahmezustand angebrochen, noch läuft alles wie nach Plan, normal, geregelt – geht das Licht aus. In der ganzen Stadt. Dann beginnen die Cliquen durch die Straßen zu ziehen, Piccoloflötenchöre begleiten die leuchtenden Laternen, übermannshohe leuchtende und handbemalte Kuben, die das Sujet der Gruppe zeigen: meist politische Themen des vergangenen Jahres aber auch Jubiläen der meist sehr traditionsreichen Gruppen werden hier gefeiert.
 Eine verkleidete Clique.
Wir wechseln den Platz, da der unsrige doch nicht so gut ist. Zahlreiche Cliquen ziehen vorbei, tausende Menschen stehen um uns und auf unseren Füßen, wir haben Mühe zusammen zu bleiben und kalt ist es auch also spalten wir uns von den anderen ab und gehen, uns an Händen haltend, den Morgenstraich gebührend zu beschließen. Wir essen Chäswaie.
 Ein Waggis bei der Räppli-Attacke.
Die nächsten drei Tage sollte es in der Stadt ungefähr gleich ablaufen: Um 13:30 Uhr beginnt der Cortège und dann ziehen scheinbar ohne Ende Cliquen, Waggiswägen und Guggenmusiken durch die Straßen. Die Cliquen sind kleine bis sehr große Gruppen, die ihrem Sujet entsprechend verkleidet sind, eventuell auch eine Laterne führen und meist auch noch Piccoloflöten spielen; Guggenmusiken sind eigentlich Blasmusiken, aber mit etwas verstärktem Perkussionisten-Repertoire. Und dann die Wägen, auf denen Waggis stehen und auf Zuruf oder ohne dir Orangen zuwerfen, meist so viele bis du keine mehr tragen kannst, oder Süßigkeiten; und die an Frauen und Mädchen Mimosen verteilen. Die aber auch, trägt man keine Blaggedde sichtbar am Revers, dich mit Räppli überschütten. Daneben scheinen sie andauernd Schimpftiraden abzulassen, die ich nie verstand.
 Alle Teilnehmer des Cortège verschleiern ihre Identität mit riesigen Larven.
Außer all das erleben zu dürfen hatte ich noch das Glück, dass mir eine Fasnachts-Ausgabe der Basler Zeitung in die Hände fiel, die mir das Ausmaß der Tradition erst bewusst werden ließ. Manche Cliquen blicken bereits auf eine über hundertjährige und meist illustre Geschichte zurück und auch die Geschichte der Fasnacht war nicht immer ohne Skandale, Revolutionen und anderer denkwürdiger Ereignisse. So zum Beispiel wie die Kuttlebutzer 1974 am Marktplatz beim Fasnachtscomité eine Tischbombe gezündet hatte und den ganzen Marktplatz in einer Wolke aus Räppli verschwinden ließ; oder wie die Ueli 1876 im Jahre 1990 ein alternatives Ueli-Revolutions-Brysdrummle parallel zum offiziellen Preistrommeln veranstalteten. Der Preis des im Salon des nations des Hotels Hilton stattfindenden Wettkampfes war, und das sorgte für noch mehr Diskussion als die Geste alleine schon – ein Muni. Oder wie die Mitglieder der Gesellschaft zum Römer 1982 gar eine Fasnachtsrangliste erstellten.
In seinem „Fasnachtsessay“ in eben jener Beilage der Basler Zeitung schreibt Lukas Holliger, der bereits von Kind an diesen Tagen beiwohnen durfte:
“ ... das seltsame Vergnügen, in der Lage zu sein, jederzeit Räppli zu verlieren. Aus unfassbaren Ritzen unserer Kleider und Hosentaschen rieseln sie plötzlich zu Boden, Monate nach der Fasnacht, mitten auf dem Prager Flughafen. Theaterschnee.
 Der Boden voller Räppli. Und das ist noch gar nichts.
Auch wenn in diesem Moment noch ein Räppli auf meinem Schreibtisch liegt, wohl einer dieser unfassbaren Ritzen entfallen, schöner noch als das, und ergreifender noch als dabei zu sein, war das Lesen dieser Geschichten um die Fasnacht, denn sie erst ließen erfassen, dass diese drey scheenschte Dääg nicht nur eine von vielen Regeln begleitete Verrücktheit sind, in der drei Tage lang das geordnete und geregelte Leben (man denke an das Altpapier) unterbrochen wird, nicht ein erweiterter Fasching also, wie man ihn hierzulande kennt, sondern eine echte Tradition. Mit allen ihren Regeln und Regelbrüchen, den Streiterein um den längsten Bestand und was jetzt nun erlaubt ist und was nicht, was sich gehört und wo man sich schon fragt: „Was hat das noch mit Fasnacht zu tun?“. Tradition in einem ehrwürdigen Sinne, aber auch in einem liebenswertem, so wie wir Traditionen vielleicht nur sehen können, wenn es nicht die eigenen sind.
Ein Waggis chillt am Rhein. close / add comment | ALL-OVER | Ausgabe #2Eine neue Ausgabe von ALL-OVER | Magazin für Kunst und Ästhetik ist ab sofort online und zum Download abrufbar unter www.allover-magazin.com!
Besonders hinweisen möchte ich meine werten p.t. Leser noch auf den Artikel Wie man einen Bürgerkrieg verhindert. Walid Raads The Atlas Group Archive und der Versuch der Wiederherstellung einer nationalen Identität, welchen ich das Vergnügen hatte, selbst zu verfassen.
Außerdem gibt es nun auch eine Facebook-Page von ALL-OVER um noch bequemer immer auf dem Laufenden bleiben zu können! close / add comment | Die schönen Momente des Tages- Der leichte Duft von Zigarettenrauch während das Sonnenlicht in den Liftschacht am Institut für Kunstgeschichte fällt
- Der erste Schluck Cappuccino, der zwar das Muster zerstört, das der Barista gezeichnet hat, der sich aber anfühlt wie Wolken im Mund
- Das Lächeln der Bibliotheksangestellten wenn ich sie beim Eintreten leise begrüße
close / add comment | Die gemütliche Unverschämtheit des Mittelalters“ Stellen wir neben diese Burgundische Hoffart die gemütliche Unverschämtheit von Rudolf Agricolas Vater, dem Pastor von Baflo, der an dem Tage, da er zum Abt von Selwert gewählt wurde, die Nachricht erhielt, daß ihm von einer Beischläferin ein Sohn geboren worden war. Was sagte er dazu: „Heute bin ich zweimal Vater geworden: möge Gottes Segen darauf ruhen“.
close / add comment | Berlin, Germany 
Berlin, Germany 17.02.2012
More on wookie.tk close / add comment | Igel und MediävistenLangsam aber sicher bekomme ich große Lust Mediävist zu werden:
“ Die Igel haben die Gestalt einer Kugel und sind völlig mit Stacheln bedeckt. Der Physiologus hat vom Igel gesagt, daß er auf die Weinstöcke zu den Trauben klettert, die Beeren auf den Boden wirft und sich auf ihnen wälzt. Die Beeren werden auf seinen Stacheln aufgespießt, und er bringt sie seinen Jungen und läßt den Weinstock geplündert zurück.
close / add comment | Reklame“ da war etwas entworfen, aufgesetzt, gedruckt, war in einen Umschlag gesteckt, frankiert worden, hatte die geheimnisvollen Kanäle passiert, durch die die Post unsere Briefschaften tatsächlich an unsere Adresse gelangen läßt; es war mit dem Schweiß des Zeichners, des Schreibers, des Druckers, des frankierenden Lehrlings befrachtete, es hatte – auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Tarifen – Geld gekostet; alles dies nur, auf daß es, ohne auch nur eines Blickes gewürdigt zu werden, in einem Papierkorb ende?
close / add comment | Essaie de comprendre au moins!“ ISMÈNE. Essaie de comprendre au moins! ANTIGONE. Comprendre ... Vous n'avez que ce mot-là dans la bouche, tous, depuis que je suis toute petite. Il fallait comprendre qu'on ne peut pas toucher à l'eau, à la belle eau fuyante et froide parce que cela mouille les dalles, à la terre parce que cela tache les robes. Il fallait comprendre qu'on ne doit pas manger tout à la fois, donner tout ce qu'on a dans ses poches au mendiant qu'on rencontre, courir, courir dans le vent jusqu'à ce qu'on tombe par terre et boire quand on a chaud et se baigner quand il est trop tôt ou trop tard, mais pas juste quand on a envie! Comprendre. Toujours comprendre. Moi, je ne veux pas comprendre. Je comprendrai quand je serai vielle. (Elle achève doucement.) Si je deviens vielle. Pas maintenant.
close / add comment | Die Schweiz, das Land der Seligen
“ Vielleicht muss man in die Schweiz, um sich manche Dinge vorzustellen. Auf den Zürichberg zum Beispiel, mit seinen Villen und Gärten. Auf den Bürgersteigen liegen sauber verschnürte Pakete. Das Altpapier, das an diesem Sommermorgen von der Müllabfuhr weggeräumt wird. Wobei wegräumen in der Schweiz „versorgen“ heißt. Als handle es sich um einen Rettungseinsatz. In einem Land also, dem es so gut geht, dass es sein Altpapier behandeln kann wie einen Schwerverletzten, da können einem schon Ideen kommen.
Schade eigentlich, dass all die schönen, bis ins Kitschige verklärten Vorstellungen der Schweiz wohl langsam schwinden werden wenn man erst einmal dort lebt. close / add comment |
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aboutI study art history and do like it. I take photos: http://wookie.tkI blog. I twitter: http://twitter.com/ishmaelI go out. I am awesome. I hang around in the park on sunny days. If I may bring me to do sports... I do sports. I travel. I snowboard. I do backcountry skiing and alpine touring. I dance. I listen to music. I watch movies if they're cleverly done. I like design stuff if function follows form. I read. I dabble in stop-motion-videos: http://vimeo.com/differentvideosI am Juergen Buchinger and this is my personal weblog. | photosPhotos are now to see at http://wookie.tk. | impressdifferentspace.com is the personal weblog of Jürgen Buchinger. Proprietor of media: webhoster.de Südufer 54 D-59519 Möhnesee Responsible for content and design: Juergen Buchinger Schönburgstraße 33/6 A-1040 Wien buchido(at)gmail(dot)com All textual contents of this blog, if not visibly quoted, are hereby licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported-License. You may use it therefore under the described conditions. Images in the blog are - if not otherwise stated - interlectual property of Jürgen Buchinger and may not be used without written assent. Images of third parties are licensed by their respective owners, which should be cited properly. If you find your own work on this website and don't want to, or find it alleged to someone else, do not hesitate to contact Jürgen Buchinger. Jürgen Buchinger does not make himself responsible for content of linked external media. For further questions and objections please do not hesitate to contact Jürgen Buchinger. | | contact |
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